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Presseartikel
«Murimoos» setzt auf Sicherheit
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Das Werk- und Wohnheim "Murimoos" in Muri AG hat die Sicherheitsstandards auf den neusten Stand gebracht und wurde am 11.11.2004 durch die BUL-Sicherheitsplakette ausgezeichnet.
von Eddy Schambron, Mittellandzeitung
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Das Werk- und Wohnheim Murimoos ist ein sicherer Arbeitgeber. Zusammen mit den Fachleuten der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft, BUL, hat das Werk- und Wohnheim in diesem Jahr die eigenen Sicherheitsmassnahmen überprüft und auf den heutigen Stand gebracht. Die Aufgabe wurde konsequent umgesetzt, sodass der Betrieb mit der BUL-Sicherheitsplakette ausgezeichnet wurde. «Sicherheit bei der Arbeit war bei uns schon immer wichtig; bereits 1998 hat der Landwirtschaftsbetrieb eine Plakette erhalten», führte Murimoos-Direktor Hans Däpp aus. Die immer komplexer werdenden Maschinen und Arbeitsabläufe hätten aber das Thema Sicherheit zusätzlich wichtig gemacht. Stefan Stierli und August Gavilan sind heute die beiden geschulten agriTOP-Trainer im Murimoos.
Sofortmassnahmen
Es blieb nicht bei der Theorie. Wie Stefan Stierli ausführte, wurden im Bereich Landwirtschaft beispielsweise Traktoren ohne Fahrerkabine mit Überrollbügel ausgestattet und Staplerfahrer geschult, Maschinen werden regelmässig auf ihr sicheres Funktionieren geprüft . In Hauswart August Gavilans Bereich wurden unter anderem Fluchtwege markiert, Badewannen und Duschen rutschsicher gemacht und ein genauer Wartungsplan für den Spielplatz erstellt.
«Wir haben geschaut, wo es zu Invaliditätsverletzungen kommen kann», sagte Peter Klauser von der BUL. Auf 1000 Vollbeschäftigte gibt es im Forst nämlich jährlich 308, im Baubereich 233 und in der Landwirtschaft 158 Unfälle. Das Tätigkeitsgebiet des Werk- und Wohnheims liegt auch in diesem Umfeld. «Risiken können aber verringert werden.» mit geeigneten Massnahmen und mit Schulung. Seit 1994 hat die BUL 215 Betriebe für ihren hohen Sicherheitsstandard ausgezeichnet. «Bei Unfällen geht es aber nicht nur um Tod oder Invalididät, Unfälle verursachen meist auch grosse Sachschäden und Betriebsstörungen.» Im Murimoos soll dieses Risiko so gering wie möglich bleiben. «Wir werden die Sicherheitsausbildung kontinuierlich vertiefen», unterstrich Direktor Hans Däpp.
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