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Presseartikel
Sicherheit, aber diesmal anders
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Sicherheit hat in der Strafanstalt Lenzburg von jeher einen hohen Stellenwert. Abhauen ist denn auch fast unmöglich. Es sei denn, es komme einer auf die glänzende Idee, sich als «Grüngut» zu verkleiden. Doch mit ziemlich grosser Sicherheit dürfte auch diese Sicherheitslücke mittlerweile behoben sein.
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Für eine ganz andere Art von Sicherheit ist der Landwirtschaftsbetrieb der Strafanstalt ausgezeichnet worden. Als einer der ersten Betriebe im Aargau überhaupt, darf er sich das BUL-Zertifikat der Beratungsstelle Unfallverhütung Landwirtschaft an die Stalltür hängen. Vorausgegangen ist der Übergabe des Zertifikats durch Hans Stadelmann eine interne und externe Ausbildung aller verantwortlichen Mitarbeiter des 5-Sterne-Hofs.
Sicherheit auf drei Pfeilern
Die Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter auf einem Landwirtschaftsbetrieb beruhe auf drei Grundpfeilern, erklärte Hans Stadelmann. So müssten nicht nur mit den nötigen Schutzvorrichtungen an Maschinen und Einrichtungen die technischen Voraussetzungen zur Vermeidung von Unfällen eingeleitet werden. Noch wichtiger seien eine Arbeitsorganisation, welche die Umsetzung der bestehenden Sicherheitsvorschriften begünstige, sowie Vorgesetzte, welche die Mitarbeiter zu deren Einhaltung anhielten und kontrollierten.
Im Bauernhof der Strafanstalt Lenzburg, welcher von Werkführer Landwirtschaft Paul Sommer geführt wird, hat man offenbar schon bisher der Arbeitssicherheit grosse Beachtung geschenkt: «Wir konnten von einem recht hohen Niveau aus starten und mussten vor allem im technischen Bereich nur wenige Massnahmen einleiten», erklärte der BUL-Delegierte.
Mit der offiziellen Zertifizierung, an der sowohl Direktor Marcel Ruf wie auch Verwalter Bernhard Taeschler den Mitarbeitern für ihren Einsatz dankten, sei es nun aber nicht getan, sagte Hans Stadelmann: «Wir haben jetzt den Grundstein gelegt. Die Sicherheitskultur muss aber weiterhin gepflegt und ausgebaut werden.» (mz/to/mlu)
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