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agriTOP Erfahrungsberichte

Familie Tschannen aus Illighausen (TG)

Claudia & Daniel Tschannen mit Jonas und Timo bewirtschaften in der dritten Generation den Lindenhof in Illighausen (TG). Auf dem 23ha Betrieb werden 50 Aufzuchtrinder gehalten und Ackerkulturen, Grünland sowie Streuobst kultiviert. Im Sommerhalbjahr öffnet die Familie ihre Türen für Übernachtungen und Ferien auf dem Hof. Der Aufenthalt der Gäste erfordert viel Aufmerksamkeit, gründliche Planung und gute Vorkehrungen, was deren Sicherheit auf dem Betrieb betrifft. Unterstützt wird die Familie Tschannen von einer familienfremde Mitarbeiterin sowie den Eltern, die tatkräftig mithelfen. Familie Tschannen durfte 2015 die Sicherheitsplakette «Bei uns zählt Sicherheit» und die Kindersicherheitsplakette der BUL als Auszeichnung für einen besonders hohen Sicherheitsstandard in Empfang nehmen.

Welches sind die grössten Unfallgefahren auf dem Hof Tschannen?

Durch viele fremde Kinder auf dem Hof müssen wir ein besonderes Augenmerk auf Absturz und Zutrittsgefahren legen. Die Anordnung der Stallungen ermöglicht es unseren Gästen, die Tiere sicher zu beobachten und zu erleben, Laufhofgitter trennen die Aufenthaltsorte der Gäste vom Tierbereich. Warnschilder und die genaue Aufklärung der neu anreisenden Gäste tragen zu deren sicherem Aufenthalt bei. Wir achten darauf, dass der „Hauptverkehr“ mit den landwirtschaftlichen Fahrzeugen nicht den Gästeaufenthaltsbereich kreuzt - so kann das Gefahrenpotenzial auf dem Hofplatz wesentlich minimiert werden. Gästekinder dürfen offiziell eine Runde mit dem Traktor auf dem sicheren Sitz mitfahren - dann ist der grosse Gwunder meist schon gestillt. Die Unfallgefahren im Umgang mit landwirtschaftlichen Maschinen lassen sich minimieren, wenn Defektes baldmöglichst repariert wird. Bei den Tieren achten wir stets auf einen ruhigen Umgang – das trägt viel dazu bei, das Unfallrisiko zu senken.

Wie aufwendig war die Umsetzung von agriTOP?

Durch den Betriebsrundgang mit dem BUL-Mitarbeiter wurden doch noch einige Details entdeckt, die in Angriff genommen werden mussten. Ein Geländer da, ein Handlauf dort und vor allem die Markierung und Kennzeichnung der Maschinen waren notwendig. 
Durch den Gästebetrieb über das Sommerhalbjahr müssen wir uns den Sicherheitsfragen immer wieder stellen und dranbleiben: Was in unseren Augen als sicher erscheint, kann für jemand Fremdes trotzdem zur Gefahr werden.  

Oft passiert ein Unfall, wenn es schnell gehen muss. Wie gehen Sie mit solchen Situationen um?

Kopf einschalten, und wie es so schön heisst: Arbeite langsam - es pressiert! Die diesen Winter besuchte Weiterbildung «Ladungssicherung» zeigte mir deutlich auf, dass es im Strassenverkehr schnell wirklich gefährlich werden kann.

Ihr persönlicher Präventionstipp?

Das A und O ist vorausschauendes Planen von kommenden Arbeiten – dann kann man agieren statt reagieren. In Stresssituation ist es besser, kurz innezuhalten und mit einem lieben Mitmenschen Rücksprache zu nehmen.

Besuchen Sie Familie Tschannen unter: www.hof-tschannen.ch