Knickgelenkte Hoflader
Da sich diese Lader in der Landwirtschaft stark verbreitet haben, spricht man meist von «Hofladern», je nach Präsenz in der Region auch von «Weidemann» oder «Schäffer». Korrekterweise handelt es sich bei diesen Maschinen um Radlader, die jedoch den Anforderungen entsprechend so klein dimensioniert wie möglich gebaut worden sind. Die gute Wendigkeit bei kompakten Aussenmassen in Verbindung mit der hohen Hubkraft spricht für die Hoflader. Gleichzeitig ergeben sich dadurch die schon genannten Nachteile mit der geringen Standsicherheit und den herunterfallenden Lasten.

Kippverhalten
Die Kippsicherheit von knickgelenkten Hofladern ist bekanntlich nicht die beste. Dies liegt darin, dass sich bei jeder Lenkbewegung der Gesamtschwerpunkt verlagert und Dynamik entsteht. Doppelbereifung vorne hilft die Kippsicherheit zu verbessern, zusätzliches Heckgewicht wirkt sich negativ aus. In der folgenden Tabelle sind verschiedene Situationen vereinfacht abgebildet. Dargestellt sind die Schwerpunkte der Fahrzeughälften (S) und die Kipplinie (gelb). Befinden sich beide Schwerpunkte (S) über der Kipplinie, so stürzt das Fahrzeug. Befindet ein Schwerpunkt (S) über der Kipplinie oder sind beide Schwerpunkte nahe an der Kipplinie, so ist das Fahrzeug in einem labilen Zustand.

Bei der Fahrt geradeaus ist der Hoflader stabil. So erreicht er in der Regel die versprochene, maximale Hubkraft.            3 3 2 Folie6 kl

 

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