Beurteilung der Gefahren
3 1 14 Markieren schuetzen beleuchten klAls gefährlich beurteilt werden vorstehende Spitzen, Schneiden und Kanten bis zu einer Höhe von 2 m. Die Landmaschinenindustrie hat in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen, um gefährliche Teile so anzuordnen, dass sie bei Kollisionen möglichst keine erhöhte Gefahr darstellen. Aber auch die grosse Zahl von Maschinen, die seit Jahren im Einsatz steht, darf den Verkehr nicht mehr als unvermeidbar gefährden. Die Sichtbarkeit aller Maschinen und Geräte ist deshalb zu verbessern. Je besser sichtbar landwirtschaftliche Fahrzeuge sind, desto geringer ist die Gefahr einer Kollision.

Schutzmassnahmen
Basierend auf den Vorschriften und dem Unfallgeschehen können für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Maschinen folgende Grundsätze abgeleitet werden:

  • Anbaugeräte und Arbeitsanhänger müssen möglichst weit hinten, beidseitig mit Markierungstafeln ausgerüstet sein, die nach hinten wirken.
  • Anbaugeräte und Arbeitsanhänger, die das Zugfahrzeug seitlich überragen, müssen auch vorne, beidseitig mit Markierungstafeln ausgerüstet sein.
  • Die seitliche Sichtbarkeit von Anbaugeräten und Anhängern soll nach Möglichkeit verbessert werden, mit auffälligen Farben, Rückstrahlern und Konturmarkierung.
  • Spitzen und Schneiden, die bei einem Auffahren von hinten gefährlich werden können, müssen mit Abdeckungen versehen werden.
  • Spitzen und Schneiden, die von vorne gesehen, seitlich über das Motorfahrzeug vorstehen, sind mit Abdeckungen zu versehen.
  • Zum Schutz der Fussgänger und Zweiradfahrer vor seitwärts gerichteten Werkzeugen sollen, wo bauartbedingt möglich, seitliche Abdeckungen angebracht werden.