Stress ist mittlerweile eine der häufigsten Unfallursachen. Die momentane Wetterlage schafft alle Voraussetzungen, dass es heuer besonders hektisch werden könnte. Im klugen Verhalten liegt der Schlüssel, um trotzdem unfallfrei über die Runden zu kommen.

 

Viele haben die lange Wartephase genutzt und Fahrzeuge und Maschinen auch sicherheitstechnisch besonders sorgfältig auf Vordermann gebracht. Bei diesen Betrieben wäre also die technische Sicherheit vorhanden, eine der Grundvoraussetzungen für sicheres Arbeiten.

Es bleiben noch die organisatorischen und personellen Massnahmen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Organisatorische Massnahmen brauchen etwas von der knappen Zeit und verlangen eine gute Kommunikation. Wenn die nötigen Fahrzeuge, Maschinen, Einrichtungen und Hilfsmaterialien organisiert sind und jeder weiss, was er zu tun hat, sieht es schon recht gut aus.

Der störungsanfälligste Faktor ist und bleibt der Mensch. Wenn die Mitarbeitenden gemäss ihren Fähigkeiten eingesetzt und gut instruiert sind, könnte es klappen.

Dann geht es eigentlich nur noch darum, dass jede einzelne Person sicher arbeitet, auch wenn der Zeitplan aus den Fugen gerät, aus welchen Gründen auch immer.

 

Ein paar Tipps:

 

·         Je mehr es pressiert, umso bedachter vorgehen

·         Beim Auftreten von Fahrzeug- und Maschinenstörungen kühlen Kopf bewahren und zuerst einen Sicherheitsstopp durchführen (Beilage)

·         Störungen professionell beheben oder beheben lassen

·         Strassenfahrt:

o   Beim Abbiegen höchste Konzentration an den Tag legen

o   Ablenkungen aller Art konsequent vermeiden

·         „nur noch schnell“ – Aktivitäten vermeiden