Offene Türen beim Lohnunternehmen Brütsch

 

BUL-Sicherheitsplakette offiziell verliehen

 

 

Im Rahmen der traditionellen Frühlingsausstellung auf dem Lohnbetrieb Brütsch in Ramsen wurde dem Lohnunternehmen die BUL-Sicherheitsplakette überreicht.

 

 

RoMü. Jeweils wenn die ersten Frühlingssaaten ausgeführt und die zweite Runde mit Sonnenblumen, Mais oder Soja ansteht, lädt das Ramsener Lohnunternehmen Brütsch zur Frühlingsausstellung ein. Dabei sorgt jeweils ein breites Rahmenprogramm mit der Ausstellung von Oldtimer-Traktoren durch die Freunde alter Landmaschinen, weiteren Angeboten für eine grosse Abwechslung. Die Cholfirstjäger sorgten am letzten Märzsonntag  für die musikalische Unterhaltung, während man sich unter der bereits sehr wärmenden Frühlingssonne  in der grossen Festwirtschaft niederlassen konnte. Die Brütsch’s legen aber auch sehr Wert darauf, dass ihr umfassender Maschinenpark für das breite Lohnunternehmerangebot ebenfalls ausgestellt ist. „Dadurch können die Kunden auch erfahren, welche Dienstleistungen wir anbieten können“, betont Hansjörg Brütsch. Er ist bereits die dritte Generation und hat erfolgreich ein Spezialfachmodul Lohnunternehmer abgeschlossen, wofür er bereits an der Generalversammlung von Lohnunternehmer Schweiz geehrt wurde.


 

BUL- Plakette übergeben

 

 

 

In diesem Jahr stand die Ausstellung ganz im Zeichen der Sicherheit, denn der Betrieb wurde durch die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) mit der Sicherheitsplakette ausgezeichnet. Bereits an der Generalversammlung vom Verband der Schweizer Lohnunternehmer in Niederwenigen wurde der Familie Brütsch formell die Plakette überreicht. Doch jetzt wurde sie auch offiziell nach Ramsen gebracht und dem Betrieb überreicht.  „Es war meine Frau Uschi, welche beim Besuch der Tier und Technik am Stand der BUL die Frage aufwarf, ob man unseren Betrieb nicht auch einmal überprüfen lassen konnte“, hielt Werner Brütsch rückblickend fest. Gesagt  getan, man fragte die BUL für eine erste Betriebsanalyse an. Auf einem sehr umfassenden Betriebsrundgang wurde alles aufgenommen und Massnahmen festgelegt, was zu verbessern ist. „Wir mussten beispielsweise beim Ballenwagen Anpassungen vorzunehmen oder überall dort, wo Geländer fehlten, solche anbringen. Zudem waren auch umfassende Markierungseinrichtungen bei  verschiedenen Maschinen nötig“, führte Brütsch aus. In der Folge wurden die Nachrüstungen vorgenommen und alles auf den neusten Stand gebracht. Am 5. März dieses Jahres kam dann der grosse Tag, indem eine zweieinhalbstündige Nachkontrolle durchgeführt wurde, um die bei der Analyse aufgelisteten Mängel zu überprüfen. „Wir durften dabei erfreut zu Kenntnis nehmen, dass man uns für den nun absoluten Topzustand auf höchstem Niveau die Plakette zusprechen konnte“, zeigte sich Brütsch erfreut. Rückblickend erachten es die Brütsch’s durchaus als sehr wertvoll, dass sie sich für dieses umfassende Projekt eingesetzt haben. „Diese nun zusätzlich geleisteten Massnahmen tragen zu einer besseren allgemeinen Sicherheit bei. Dies gilt für unsere Mitarbeiter, auf die Bauern und nicht zuletzt auch im Strassenverkehr, wo unsere Fahrzeuge und Maschinen nun sehr deutlich in der Breite und Aussenmasse erkennbar sind“, so Brütsch. Entsprechend sind er und seine Uschi voll überzeugt, dass sich der grosse Einsatz für alle gelohnt hat.