MIPS-System im Forsthelm
Strengelbach, 25.01.2026 – Ob im Skihelm, im Velohelm oder im Reithelm: im Freizeitsport ist das MIPS-Systems schon seit 2007 im Einsatz. Zunehmend bauen auch Hersteller von Arbeitsschutzhelmen das MIPS-System in ihre Produkte ein.

Was ist MIPS?
Das MIPS-System ist ein Produkt aus 25 Jahren Forschung und wurde zusammen mit Fachpersonen aus der Neurochirurgie und der Biomechanik entwickelt. Das Ziel von MIPS ist, die Sicherheit von Helmen bei Unfällen zu erhöhen.
MIPS ist die Abkürzung für Multi-Directional Impact Protection System («multidirektionales Aufprallschutzsystem») und kommt mittlerweile in vielen verschiedenen Helmmodellen von über 100 Marken zum Einsatz.
Wie funktioniert MIPS?
Herkömmliche Helme sind für lineare Kräfte getestet – beispielsweise für den senkrechten Aufprall eines Gegenstands von oben auf den Scheitelbereich oder ein senkrechter Sturz auf den Kopf. Solche senkrechten Schläge sind jedoch eher die Ausnahme als die Norm: häufiger erfolgt ein Aufprall in einem schrägen Winkel oder seitlich.
Dabei entstehen Rotationskräfte, welche auf das Hirn übertragen werden können. Diese Rotationsbewegungen sind eine häufige Ursache für Gehirnerschütterungen und schwerere Hirnverletzungen.
Das MIPS-System besteht aus einer reibungsarmen Schicht, die im Inneren des Helms angebracht ist. Bei einem Aufprall kann sich die Schicht leicht innerhalb des Helms bewegen und so die Kräfte vom Kopf wegleiten. Dadurch soll das Risiko von Hirnverletzungen verringert werden.
Weitere Infos zu MIPS: https://mipsprotection.com/de/
Der Forsthelm Husqvarna Technical MIPS ist seit Mitte 2025 auf dem Markt und nun auch im BUL-Shop erhältlich: Husqvarna Forsthelm Technical MIPS

