Ab 1. Januar 2013 gilt gemäss Strassenverkehrsgesetz, dass Arbeitsanhänger

mit einer Breite über 2.10 m oder einer Länge über 7.00 m mit entsprechenden  Markierlichtern ausgerüstet sein müssen.

 

An Anhängern mit einer Breite von über 2.10 m sind Markierlichter vorgeschrieben, die nach vorne weiss und nach hinten rot leuchten.

Bei Anhängern von über 7.00 m Länge muss ein weisses Markierlicht möglichst weit hinten angebracht sein und nach vorne leuchten. Alternativ dazu können zwei seitliche Markierlichter, eines nicht mehr als 3.00 m von vorne und eines nicht mehr als 1.00 m von hinten, rot oder gelb montiert werden.

Markierlichter sind an den äussersten Stellen anzubringen. Ist dies bauartbedingt nicht möglich, darf der äusserste Rand der Leuchtfläche seitlich nicht mehr als 40 cm vom äussersten festen Teil des Anhängers entfernt sein.

Die Distanz vom unteren Rand der Leuchtfläche zum Boden muss mindestens 35 cm betragen.

Die Distanz vom oberen Rand der Leuchtfläche zum Boden darf bei seitlichen Markierlichtern höchstens 1.50 m betragen, wenn es eine spezielle Form des Aufbaus erfordert, höchstens 2.10 m.

 

LED-Leuchten haben Vorteile

Für die Nachrüstung von landwirtschaftlichen Arbeitsanhängern besonders geeignet sind die neuen LED-Leuchten. Gegenüber Glühbirnen haben LED-Leuchten mehrere wesentliche Vorteile. Zum einen bestehen keine oxidierenden Kontaktflächen, zum anderen haben sie keinen gegen Erschütterungen empfindlichen Glühfaden. Im Weiteren haben LED-Leuchten einen geringen Stromverbrauch und eine weit längere Lebensdauer. LED-Leuchten kosten zurzeit noch wesentlich mehr als herkömmlichen Leuchten.  

Beim Umrüsten von Rücklichtern und Blinkern auf LED-Technik muss man beachten, dass wegen des geringen Stromverbrauchs die Kontrolllampen in ihrer Funktion gestört werden. Mit speziellen Blinkgebern oder mit zusätzlich eingebauten Widerständen kann das Problem behoben werden.