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Wanderwege

Wandern im Weidegebiet
Die Schweiz verfügt über rund 65'000km Wanderwege, viele davon im Weidegebiet. Wandern erlebt einen neuen Aufschwung: die Organisation Wanderwege Schweiz verzeichnet in den letzten Jahren eine Zunahme an Wandernden, vor allem in jüngeren Generationen.  Viele Gäste im Weidegebiet haben wenig bis keine Erfahrung im Umgang mit Rindvieh und/oder Herdenschutzhunden und sind sich oft nicht sicher, wie sie sich denn nun richtig verhalten sollen.  Das Zusammentreffen mit den Tieren führt daher manchmal zu ungewollten Interaktionen oder gar zu Unfallereignissen, oft ausgelöst durch (unbewusstes) menschliches Fehlverhalten. 

Weiden im Wandergebiet
Grundsätzlich haften Tierhalter für Schäden, die ihre Tiere verursachen, sofern nicht nachgewiesen wird, dass die gebotene Sorgfalt in der Verwahrung und Beaufsichtigung der Tiere angewendet wurde (OR, Art. 56). Dies bedeutet, dass Halterinnen und Halter von Rindvieh wie auch von Herdenschutzhunden eine Risikoanalyse mit entsprechender Massnahmenplanung und -umsetzung durchführen müssen, sobald Wanderwege durch ihr Weidegebiet führen.

Die BUL hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Branchenorganisationen entsprechende Ratgeber und Checklisten entwickelt, die Tierhalter in der Durchführung und Dokumentation der Risikoanalyse unterstützen.

Lehrpfad Rindvieh – mehr als nur Muh!

Die BUL hat einen 15-teiligen Lehrpfad entwickelt, der direkt im Weidegebiet einen Einblick in das Leben, die Instinkte und das Verhalten von Rindern gibt. Er vermittelt Tipps zum richtigen Verhalten und zeigt, wie Konfrontationen vermieden werden können. Die Tafeln locken mit Schlagworten und geben in verständlichen, kurzen Sätzen Antworten auf verschiedene Fragen. Ein QR-Code führt zudem auf eine Webseite, die die Tafelinhalte in deutsch, französisch, italienisch und englisch zeigt. Der Lehrpfad ist geeignet für Betriebe in Gebieten mit hoher Besucherfrequenz, entlang von Spazier- oder Wanderwegen, Weiden oder auch im Hofareal.
Inhalte der 15 Tafeln
Ansicht Starttafel

Zusätzlich ist eine Einzeltafel erhältlich, welche auf die drei wichtigsten Verhaltensregeln via Piktogramm aufmerksam macht und diese in einfachen Worten kurz erklärt. Sie dient als Ergänzung zur offiziellen grünen Warntafel «Kuhmütter schützen ihre Kälber» und kann beispielsweise an Ausgangspunkten für Wanderungen, an Bergstationen, bei Restaurants, an Infowänden, bei Rastplätzen, usw. montiert werden.

Die Tafeln sind UV- und Witterungsbeständig in Vollfarbe auf Dibondplatten gedruckt in der Massen 42 x 86 cm.

Sind Sie interessiert, in Ihrer Region ebenfalls einen Lehrpfad Rindvieh zu erstellen? Kontaktieren Sie uns!

Projektleiter Lehrpfad: 

Heinz Feldmann | Sicherheitsfachmann |  +41 62 739 50 72 | heinz.feldmann@bul.ch