Entstehungsgeschichte der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL)

1918 Gründung der Maschinenberatungsstelle des Schweiz. Bauernverbandes

1928 Gründung der Schweizerischen Stiftung „Trieur“.

1947 Aufhebung der bestehenden Maschinenberatungsstelle und „Trieur“: Gründung des IMA (Institut für Landmaschinenwesen und Landarbeitstechnik) in Brugg.

1954 Das IMA errichtet eine eigenständige Abteilung Unfallverhütung in der Landwirtschaft

1969 Die Unfallverhütung wird selbständig Gründung BUL

Haltevorrichtung-Brennholzf klPer 30.09.69 wird das IMA aufgelöst. Die Aufgaben im landtechnischen Sektor übernimmt die FAT (Forschungsanstalt Tänikon ) die ehemalige UV-Abteilung wird selbständig. Sie erhält den Namen "Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft" (BUL). Die Geschäftsstelle blieb in Brugg.

1978 Das Obligatorium für Fahrerschutzvorrichtungen auf neuen Traktoren und Motorkarren wird eingeführt. 

1981 Am 30.06.81 tritt J. Hefti in den Ruhestand.

Per 01.07.81 ist Ruedi Burgherr neuer Geschäftsführer der BUL.

1984 Die BUL wird als selbständige Stiftung neu konzipiert. Sie übernimmt als Fachorganisation gemäss Vertrag mit der SUVA, basierend auf dem UVG bzw. Art. 51 VUV, die Aufgabe zur Förderung der Arbeitssicherheit auf landw. Betrieben mit Angestellten.

1984 Ordner und Merkblätter werden auf A4 umgestellt. Die Broschüren werden farbiger und bilderreicher.

1988 Die BUL beteiligt sich am Sicherheitsprogramm Leitern: An 30 Ausstellungen wurde das Thema „Sicherheit mit Leitern“ kommuniziert.

1989 / 1990 Die BUL lanciert ausziehbare Halterungen mit unzerbrechlichen Rückspiegeln und Kindersitze für Traktoren

1991 Der erste BUL-Kalender wird geboren und verbreitet. Er findet guten Anklang und hilft uns bei der Verbreitung der Abonnemente.

1994 Die BUL feiert Jubiläen: 40 Jahre Unfallverhütung, 25 Jahre selbständige BUL und 10 Jahre Stiftung BUL. Als besondere Massnahme wird die Sicherheitsplakette "Bei uns zählt Sicherheit" lanciert.

Im Kt GR erhielten gleichzeitig 34 Landwirte die Sicherheitsplakette Bei uns zählt Sicherheit

1996 Die BUL eröffnet in Schöftland eine Verkaufsaustellung. Das Sortiment umfasst heute alle wichtigen Körperschutzmittel, Sicherheitsprodukte für Landwirtschaft und Gewerbe.

1998: Die Höchstgeschwindigkeit für landw. Traktoren wird von 30 auf 40 km/h erhöht. Die BUL lanciert zusammen mit dem SVLT den Traktorfahrkurs G 40 und das Traktorfahrtraining "Profis fahren besser"

1999 Das neue Präventionskonzept „agriTOP“ im Auftrag des SBV Schweizerischen Bauernverbandes wird als Branchenlösung vom Gesetzesgeber genehmigt.

2000: Die ersten Einführungskurse agriTOP-Basic werden auf Schloss Liebegg durchgeführt.

2001 Die neue Stiftung agriss „eine Schwester der BUL“, nimmt ihre Tätigkeit auf und kann nun gesetzliche Kontrollfunktionen unabhängig wahrnehmen. (Eine Auflage des Gesetzgebers um Gesetzesvollzug und privatwirtschaftliche Dienstleistung zu trennen)

2001: Lancierung der Kampagne "Profi im eigenen Wald"

2002: Der 2000. Betrieb schreibt sich bei agriTOP ein.

2003: Die ersten Weiterbildungskurse agriTOP-Plus werden am Strickhof Lindau durchgeführt.

2003: agriTOP wird auch in der Westschweiz lanciert.

2004: Die BUL feiert Jubiläen: 50 Jahre Unfallverhütung, 35 Jahre selbständige BUL und 20 Jahre Stiftung BUL. Als besondere Massnahme wird die Kampagne "Kindersicherheit" lanciert.

2010: Lancierung der Kampagne "Maschinen zeigen ihre Zähne".

2012: Lancierung von «agrifit».

2014: 15-jähriges Jubiläum von agriTOP – grosse Präventionsveranstaltung in Nottwil.

2017: Einführung der Fahrkurse agriG40.

2018: Per 01.05.2018 ist Thomas Frey neuer Geschäftsführer der BUL und agriss.

2018: 20-jähriges Jubiläum der Fahrkurse «Profis fahren besser»